DSGVO | Was gibt es bei der Newsletter-Anmeldung zu beachten?

Bei der korrekten Umsetzung des Datenschutzkonformen Newsletter, ist es wichtig alle Punkte genau zu kennen und diese auch technisch sauber auf der Website umzusetzen. Nur so kann man sicher sein und sich vor den hohen Abmahngebühren schützen.

Diese 7 Punkte setzen wir für Ihren Newsletter um:

1. Die Pflicht-Checkbox

Ihr Newsletter benötigt eine Pflicht-Checkbox, die auf die Datenschutzerklärung verlinkt!

Die Website Besucher müssen auf der Newsletter-Anmeldeseite das Einverständnis geben, dass sie die Datenschutzerklärung gelesen haben und damit einverstanden sind. Erst durch das Abhaken der Checkbox, kann der Anmeldeprozess weiter geführt werden.

Zudem müssen folgende Informationen bei der Newsletter-Anmeldung hinterlegt werden:

  • Kontaktdaten des Versenders
  • Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten
  • Verarbeitungszweck und die Rechtsgrundlage
  • Speicherdauer der personenbezogenen Daten bzw. die Kriterien dafür
  • Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch der Datenerfassung
  • Recht auf Widerruf der Einwilligung
  • Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde

2. Eine Tracking-Checkbox

Sie brauchen eine Checkbox das der Interessent getrackt werden möchte


Auf Ihre Anmeldeseite muss eine Checkbox, wenn er durch die erhaltenen Newsletter E-Mails per Link auf die Website des E-Mail-Versenders geführt wird und diese Aktivität personenbezogen gemessen wird. Nur wenn die personenbezogene Messung nicht stattfindet, können Sie auf die Checkbox bei der Newsletter-Anmeldung verzichten.

3. Das Kopplungverbot

Kopplungen sind auch weiterhin möglich – unter gewissen Voraussetzungen

Das Kopplungsverbot besagt, dass Interessenten ihre personenbezogene Daten nur freigeben müssen, wenn Sie diese auch nur für die Ausführung des Auftrags benötigen. Wenn Sie deren E-Mail-Adresse nutzen, um kostenlosen Content zu versenden, dürfen Sie auch nur den kostenlosen Content ausliefern, ohne in Gegenleistung deren E-Mail-Adresse in Ihren Newsletter aufzunehmen.

4. Die minimale Datenabfrage

Nur das was Sie auch für die Verarbeitung benötigen

Für das Eintragen in Ihren Newsletter gilt die "Minimale Datenabfrage“! Sie dürfen nur das im Anmeldeformular abfragen, was Sie auch für die Verarbeitung der Anfrage benötigen. Dieses muss auch in der Datenschutzerklärung beschrieben sein.

5. Das abwählbare Tracking

Die DSGVO fordert das Recht auf Widerruf der Einwilligung

Geben Sie dem Abonnenten trotz anfänglicher Einwilligung die Möglichkeit, dass er das Tracking jederzeit wieder beenden kann. Dazu müssen Sie im versendeten Newsletter einen Link zur Profilseite des Nutzers, mit einer Checkbox zum Abwählen integrieren.

6. Verwendung vom HTTPS-Protokoll

Webseiten, die personenbezogene Daten abfragen, müssen die sichere SSL-Verschlüsselung haben

Durch das SSL-Zertifikat wird die Übertragung der Daten zwischen Besuchern und Server verschlüsselt. Nur so verhindern Sie das unbefugte den Datenaustausch mitlesen können.

7. Archivieren von E-Mail-Kopien

Bei rechtlichem Ärger benötigen Sie den Nachweis der Einwilligung

Alle vorige Maßnahmen nutzen nichts, wenn Sie nicht nachweisen können, dass die Abonnenten sich durch das Double Opt-in Verfahren mit entsprechenden Optionen eingetragen haben.

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