IP-Anonymize | IP-Adressen verschlüsseln – wann, wie und warum?

Ein PC, Laptop, Tablet oder Smartphone ohne Internet Protocol kurz IP ist wie telefonieren ohne Telefonnummer. Ohne Ihre IP-Adressen würden angeforderten Internet Daten ins Leere laufen. Andererseits sind IP-Adressen personenbezogene Daten, die Sie und Drittanbieter nicht einfach so speichern dürfen.

Damit diese nicht zu Personen zugeordnet werden, müssen diese also anonymisiert werden. Wo Datenschützer sich freuen, ärgern sich nun Webseitenbetreiber, Shop-Betreiber sowie alle, die mit Online-Marketing Geld verdienen. Um die DSGVO Richtlinien einzuhalten, müssen Sie die IP-Adressen Anonymisierung auf Ihrer Website umsetzten.

Unterschätzen Sie nicht was man alles über die IP-Adresse herausbekommen kann!

 

Was verrät meine IP-Adresse über mich?

Persönliche Daten, Standort und Onlineaktivitäten


Persönliche Daten:

  • Provider
  • Hostname
  • Endgeräte-Typ
  • Betriebssystem
  • Browser
  • E-Mail-Adresse
  • Systemsprache
  • Grafikkarte
  • Auflösung
  • Filter für Browser-Funktionen

Ihr Standort:

  • Kontinent
  • Land
  • Region
  • Stadt
  • Telefonvorwahl
  • Längengrad und Breitengrad

Ihre Onlineaktivitäten:

  • welche Dateien Sie geteilt haben
  • welche Webseiten Sie besucht haben
  • welche Webseiten Sie bearbeitet haben
  • Zeit und Datum der Aktivitäten

Das sind noch lange nicht alle Punkte aber Sie sehen selbst, dass all diese Informationen die Interessen oder politische Gesinnungen der Websitebesucher wiedergeben können.

Wer sammelt die IP-Adressen?

Ihre Website und Drittanbieter speichern IP-Adressen


Gängigen Google Tools:
Google Analytics, Google Tag Manager oder Google Maps...

Kommentarfunktionen:
Bei Kommentaren auf Webseiten und in Internetforen...

Social Media Plattformen:
Youtube, Facebook und Co. durch iframes, Plugins und Share Buttons...

Das sind bei weitem nicht alle, für jedes Tool, Plugin was auch immer, muss die IP-Adresse Ihres Besuchers anonymisiert werden, sonst stellt es eine Verletzung gegen die DSGVO Richtlinie dar.

Was muss ich als Webseitenbetreiber machen?

Auch dynamisch vergebene IP-Adressen gelten als personenbezogene Daten


Oftmals reicht es, ein vom Drittanbieter vorgefertigter JavaScript Codeschnipsel in den Quelltext Ihrer Website einzufügen. Dadurch werden die IP-Adressen anonymisiert, indem die letzten Ziffern des Zeichenblocks unkenntlich gemacht werden. Beispielsweise wird aus 217.71.101.24 dann 217.71.101.0 und die IP-Adresse ist somit anonymisiert.

Mit dieser Technik ist die IP-Adresse kein personenbezogenes Datum mehr und deren Verarbeitung unterliegt nicht mehr dem Datenschutzrecht. Sie müssen dann diesbezüglich keine weiteren Vorschriften beachten. Haben Sie dies aber nicht gemacht, gilt die DSGVO uneingeschränkt.

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