Internet-Cookies | Was ist das und wie funktionieren sie überhaupt?

Cookies sind kleine Textdateien, die beim Besuch von Internetseiten automatisch im Browser gespeichert werden. Wir drücken die Hinweise jeden Tag weg, ohne die Datenschutzerklärung zu lesen, trotzdem gilt die Hinweispflicht.

Ihre Website braucht einen Cookie Hinweis!

 

Warum gibt es überhaupt Cookies?

Cookies sind kleine Helfer die das Surfen leichter machen


Grundsätzlich wurden Cookies als ein Service entwickelt, damit Webseiten ein Gedächtnis haben. Auf diese Weise wird das Nutzererlebnis verbessert, indem die Webseite Sie wieder erkennt. Beispielsweise beim Login, so müssen Sie die Anmeldedaten nicht immer neu ins Feld schreiben.

Der Vorteil liegt auf der Hand, denn von Ihnen oft besuchte Webseiten erinnern sich an Sie und gestalten die Interaktionen leichter. Beispielsweise sind dann Informationen und Produkte mit Vorschlägen auf Sie zugeschnittenen.

Es gibt auch Cookies die durch Datentracking Informationen über Sie und Ihre Aktivitäten auf Webseiten sammeln. Der Webseitenbetreiber kann somit genau sehen, wann, von wo, mit welchem Endgerät, welchem Betriebssystem, Sie sich was angesehen und welchen Button Sie gedrückt haben.

Also ganz normaler Alltag im Internet.

Nutzerdaten werden dadurch zu wertvollen Informationen für Marketing-Strategen. Umso mehr das Unternehmen über seine Nutzer weiß, desto besser kann es seine Leistungen und Produkte an diese anpassen und ein gezieltes Marketing machen.

Diese schlauen Cookies beeinflussen alle Bereiche beim surfen im Internet, welche Werbung Sie zu sehen bekommen, bis zu den Suchergebnissen die Sie präsentiert bekommen.

Wie funktioniert ein Cookie?

Browser und Endgerät kommunizieren


Hierbei handelt es sich um eine kleine Textdatei, die beim surfen auf einer Internetseite automatisch vom Browser wie Chrome, Firefox oder Safari auf Ihren Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone abgelegt wird. Die Aufgabe der Textdatei ist es Sie wiederzuerkennen und spezielle Information über Sie zu speichern.

Das können z.B. Anmeldedaten oder bevorzugte Sprachen sein, sodass bei jedem erneuten Besuch der Webseite nicht alle Daten erneut eingeben werden müssen. Diese Informationen sind für ein reibungsloses Nutzererlebnis also unverzichtbar.

Welche verschieden Cookies gibt es?


  1. Session-Cookies: Die sogenannten Sitzungscookies sind vorübergehend und laufen ab, sobald Sie die Website verlassen. Ein Beispiel sind Online-Shops, die Ihren Artikel im Warenkorb behalten, während Sie weiter einkaufen.
  2. Persistente Cookies: Im Gegensatz zu Sitzungscookies bleiben permanente Cookies, nach Verlassen der Website auf dem Endgerät gespeichert. Sie speichern Informationen wie Zugangsdaten, Kontaktdaten und Kontonummern, damit Sie diese nicht jedes Mal neu eingeben müssen.
  3. First Party Cookies: Die Erstanbieter Cookies werden angelegt, um Ihre Vorlieben auf einer Website in Erinnerung zu rufen, z.B. wenn Sie bei Amazon sind, welche Artikel Sie sich zuletzt angesehen haben.
  4. Third Party Cookies: Drittanbieter-Cookies werden beim Surfen auf einer Website, von einer weiteren unabhängigen Website gesetzt, einem sogenannten Drittanbieter. Ein Beispiel wäre Google Analytics. Der Sinn von Drittanbieter-Cookies ist es, bestimmte Informationen über den Nutzer zu sammeln, damit ein zielgerichtetes Marketing erfolgen kann.

Die ersten drei Kategorien sind notwendig und dienen klar der Optimierung des Nutzererlebnisses. Bei der letzten Kategorie gehören diese zu Drittanbietern und dienen dazu, Sie zu identifizieren, damit ein zielgerichtetes Marketing erfolgen kann.

Wie lange bleiben die Cookies gespeichert?

Bei Drittanbietern muss man diese auf 12 Monate begrenzen


Jeder einzelne Cookie besitzt einen Namen und ein Ablaufdatum. Eine Website speichert den Cookie auf Ihrem Endgerät und weist den Browser an, diese Textdatei bis zu einem gewissen Zeitpunkt aufzubewahren. Gesetzlich ist es so vorgesehen, dass die Cookies spätestens nach 12 Monaten gelöscht werden müssen, wobei manche aber deutlich länger gespeichert werden.

Was wir für Sie tun!

Wir erstellen für Sie den Cookie Hinweis


Für jedes CMS-System gibt es eigene Plugins oder man nimmt einen externen Javascript und bindet diesen auf der Website ein. Der Cookie Hinweis soll mit dem Design der Website übereinstimmen und die wesentlichen Informationen bereitstellen.

Immer noch finden wir viele Websites ohne Cookie-Hinweise, darunter auch Anwaltskanzleien für IT-Recht. Wir stellen sicher das Sie dieses Problem nicht haben!

Mark Winter
Marketing Manager

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